Posts mit dem Label carls´s books werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label carls´s books werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 19. März 2015

[Rezension] Rike Drust - Familiensafari


Familien sind das Abbild der großen Welt in klein: jeder gegen jeden, es gibt Geheimnisse und natürlich den Wunsch nach Harmonie, doch bis dahin ist es ein weiter Weg.
Die Mitglieder der Familie heißen in diesem Roman Jutta, Alexander, Anna und Lars. Anna will unbedingt ins Fernsehen, obwohl sie nicht aussieht wie ein Topmodel, aber sie will ja auch nur moderieren. Ihr Bruder Lars ist Überflieger und Sport-Ass, nur ist er leider megaschüchtern. Alexander, der Vater, ist ein typischer Vertreter seiner Generation: Er steckt im Jugendwahn, seine Frau Jutta dagegen ist bewusst konservativ, besser gesagt spießig. Dies ist eine Reaktion auf Rose, ihre Hippie-Mutter, die Jutta nicht einmal gesagt hat, wer überhaupt ihr Vater ist.
Auslöser für ihre turbulente Reise ist, dass Jutta in einen Banküberfall gerät. Dabei hätte sie getötet werden können. Das macht ihr klar, dass sie endlich etwas wagen sollte, und deshalb stürzt sie sich in ein Abenteuer: Eine unvergessliche Familiensafari beginnt.

(Quelle: carl's books)

Montag, 11. August 2014

[Rezension] Kristian Bang Foss - Der Tod fährt Audi


 
Der Werbetexter Asger wird nach einer grandios verpatzten Kampagne gefeuert und fühlt sich von der Welt betrogen. Als er einen Pflegejob bei einem Mann im Rollstuhl annehmen soll, will er sich am liebsten drücken. Aber dann freunden sich Asger und der todkranke Waldemar an. Mit gnadenlosem Zynismus und viel schwarzem Humor betrachten sie ihr tristes Dasein. Bis Waldemar Asger zu einer verrückten Reise von Dänemark bis nach Marokko überredet, wo es einen Wunderheiler geben soll.
Die Fahrt mit einem schrottreifen VW-Bus durch ganz Europa wird zu einem unvergesslichen Erlebnis voller skurriler Begegnungen und ungeahnter Hürden. Und was hat es mit dem mysteriösen Audi auf sich, der an den unterschiedlichsten Orten der Reise immer wieder auftaucht? Der Tod fährt Audi ist ein herrlich unterhaltsamer, tragikomischer Roman über eine einzigartige Freundschaft und die Abenteuer, die das Leben bis zuletzt bereithält.
(Quelle:carl's books )

Im Leben von Asger geht es innerhalb kurzer Zeit stark bergab. Erst verpatzt er einen Auftrag, was ihm seinen Job kostet. Nachdem er sich immer mehr gehen lässt, schickt ihn auch noch seine Freundin in die ewigen Jagdgründe. Widerwillig nimmt er einen Job als Pfleger an. Er soll Waldemar unterstützen. Anfangs scheint dies nicht auf Dauer zu funktionieren. Jedoch nach und nach freunden die beiden sich an. Von Waldemar erfährt Asger, dass dieser gerne einmal einen Heiler in Marokko aufsuchen möchte. Kurzerhand wird der Plan in die Tat umgesetzt.

Ich bin etwas hin und her gerissen was die Geschichte betrifft. Auf der einen Seite fand ich es spannend wie sich die beiden kennenlernen und sich langsam aber sicher immer mehr anfreunden und die Reise nach Marokko in Angriff genommen wird. Besonders haben mir die skurrilen Momente zu Beginn des Buches gefallen. Jedoch fand ich, dass sich im letzten Drittel, nach dem Stopp in den Alpen die Ereignisse etwas überschlagen und die witzigen Anteile der Geschichte immer mehr verschwinden. Ebenfalls macht es die Tatsache nicht einfacher, dass man natürlich auch immer den Film „Ziemlich Beste Freunde“ im Hinterkopf hat. So ist „Der Tod fährt Audi“ im Ganzen aber dennoch ein schönes Buch.





Eine Leseprobe findet ihr hier.


Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bei carl’s books.

Sonntag, 26. Januar 2014

[Rezension] Mathias Malzieu - Metamorphose am Rande des Himmels


Ich heiße Tom »Häma-Tom« Cloudman. Man sagt, ich sei der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Ganz falsch ist das nicht. Ich bin außergewöhnlich ungeschickt und laufe ständig überall gegen. Ich beneide die Vögel um ihre Freiheit, vielleicht schaue ich zu oft zu ihnen hoch. Schon auf dem Schulhof zog ich Rollschuhe an, um fliegen zu üben. Ich raste auf einem alten Skateboard das Schuldach hinunter und wedelte dabei heftig mit Pappflügeln. Aber ich flog nicht hoch, sondern immer nur auf die Nase. Nachts klettere ich eine Leiter hoch, öffne eine knarrende Falltür und bin auf dem Dach. Ich traue meinen Augen kaum. Eine gigantische Voliere! Ein Federnpalast! Alle erdenklichen Rottöne entflammen die Nacht. Eine Frauengestalt sitzt auf einer Schaukel: Ein hautenger Federanzug schmiegt sich an ihren Körper. Ich verspüre den unwiderstehlichen Drang, sie zu berühren. Die Vogelfrau streckt die Arme seitlich aus, geht in die Knie, drückt das Kreuz durch und stößt sich vom Boden ab. Sie schlägt elegant mit den Flügeln. Die Vogelfrau kreist einmal über mir, dann kommt sie wieder zu mir herabgeschwebt: »Möchten Sie fliegen lernen, Tom Cloudman?«
(Quelle: carl's books)

 
Tom's größter Traum ist es fliegen zu können. Doch seine Versuche enden immer mit einem Sturz. Aber er genießt die Aufmerksamkeit, die er mit den Versuchen auf sich zieht. Doch all dies findet ein jähes Ende als man nach einem Sturz eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Während seines Krankenhausaufenthalts trifft er bei seinen heimlichen Ausflügen auf eine geheimnisvolle Vogelfrau. Diese macht ihm ein verlockendes Angebot.

 
Mathias Malzieu entführt seine Leser für eine kurze Zeit in eine wunderbare, traumhafte Welt, in der er mit Hilfe seiner Worte märchenhafte Bilder zeichnet.


 

Eine Leseprobe gibt es hier.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bei carl’s books.

Sonntag, 29. Juli 2012

[Rezension] William Landay – Verschwiegen



Andrew Barber ist Staatsanwalt. Sehr erfolgreich. Doch dann übernimmt er einen Fall, bei dem sein eigener Sohn der Hauptverdächtige ist. Was wird Barber tun und wie weit wird er gehen, um ihn zu beschützen?

Ein toter Junge wird  im Park aufgefunden: Ben Riffkin, dreizehn Jahre alt. Andrew Barber, stellvertretender Bezirksstaatsanwalt, übernimmt den Fall. Anfangs scheint dies ein Fall wie jeder andere zu sein. Andrew verfolgt eine Spur, die zu einem vorbestraften Sexualtäter führt. Doch was Barber nicht ahnen kann, sein eigener Sohn entpuppt sich als der Hauptverdächtigte. Aufgrund von Befangenheit wird Andrew von dem Fall abgezogen und beurlaubt. Doch er kann sich einfach nicht vorstellen, dass sein Sohn etwas mit der Tat zu tun haben soll. Doch einiges scheint darauf hinzuweisen, dass Jacob der Täter ist. Von einem Tag auf den anderen werden die Barber´s behandelt wie Aussätzige. Freundschaften werden beendet und die Andeutungen auf dem gerade entstehenden Portal von Facebook, das damals noch überwiegend von Schülern genutzt wird, erhärten die Vorwürfe. Auch er selbst birgt ein Geheimnis, welches eine Rolle bei Jacobs Gerichtsverhandlung spielen könnte. Sogar seine Frau schließt die Möglichkeit von Jacobs Schuld nicht aus. Doch Andrew ist sich sicher, dass sein Sohn unschuldig ist.

Die Geschichte wird uns aus der Sicht von Andrew Barber geschildert. So wie er das ganze erlebt hat. Immer wieder zeigt uns Landay, welchen Einfluss die Ereignisse auch auf das Leben der Familie Barber hat. So empfinde ich VERSCHWIEGEN als einen guten Mix aus Gerichtsverhandlung und Ermittlung. Ständig stand ich vor der Frage: Ist Jacob schuldig oder doch nur ein Opfer falsch interpretierter Beweise? So blieb die Spannung erhalten bis zur letzten Seite. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Daumen.






Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bei carl’s books.

Freitag, 29. Juni 2012

carl’s books


Ein neues Rezensionsexemplar ist bei mir eingetroffen. Dieses mal ein Thriller aus dem Hause carl’s books :

WILLIAM LANDAY - VERSCHWIEGEN


Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung 
des Rezensionsexemplars bei