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Dienstag, 15. Juli 2014

[Rezension] Mark Franley – Heuchler



 „Heuchler“ ist der Auftakt zur Reihe um Hauptkommissar Mike Köstner. Und schon mit dem ersten Satz ist man mitten im Geschehen. Auf der Jagd nach einem Serienmörder, der es auf kleine Jungs abgesehen hat, folgen Köstner und sein Kollege Peter Groß einer Spur, die sie zu einem verlassenen Lagerhaus führt. Doch dieser Einsatz endet in einer Katastrophe. Auf Grund der Ereignisse werden die beiden von dem Fall abgezogen. Peter liegt mit einem Schock im Krankenhaus und Mike beschließt mit seiner Familie ein paar Tage Urlaub zu machen. Doch dieser Urlaub verläuft nicht wie Familie Köstner sich diesen vorgestellt hatte.

Mittwoch, 28. März 2012

[Rezension] Andreas Gruber - Der Judas-Schrein



In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Als Kommissar Alex Körner und sein Team mehrere Exhumierungen anordnen, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wendung.
Die Lage spitzt sich zu, als durch den anhaltenden Regen der Fluss über die Ufer tritt. Vom Hochwasser umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht und das Morden geht weiter.

Kommissar Körner wird mit seinem Team in das kleine Dörfchen Grein geschickt, um den bestialischen Mord an einem 14-jährigen Mädchen aufzuklären. Ein Unbekannter hat eine Journalistin informiert, dass am Morgen etwas Ungeheuerliches in Grein passieren wird. Als die Ermittler, gerufen durch den Kollegen der Journalistin, eintreffen, finden sie eine total verstörte Journalistin vor. Es scheint, als hätte sie etwas unvorstellbar Grauenhaftes mit ansehen müssen. Sofort beginnt das Team mit der Arbeit. Für Körner ist dies ein sehr unangenehmer Fall. Ist er doch als Kind in Grein aufgewachsen und wollte eigentlich nie mehr hierher zurückkehren. Im Alter von 14 Jahren hatte er bei einem schrecklichen Brand seine Eltern verloren. Noch heute zeugen seine Narben davon. Zur gleichen Zeit kämpfen die Feuerwehr und die Einwohner gegen die drohende Überflutung des Ortes. Bei den Untersuchungen finden die Ermittler ein Tagebuch. Haben die Aufzeichnungen aus vergangenen Tagen etwas mit ihrem Fall zu tun? Trotz aller Versuche wird Grein von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt keinen Weg ein noch aus. Als Körner im Zuge der Ermittlungen auch noch Exhumierungen anordnet, nehmen die Dinge ihren Lauf.

Mit Judas-Schrein ist Andreas Gruber eine sehr lebhafte Geschichte gelungen. Hat man anfangs das Gefühl, man befindet sich in einem guten Regio-Krimi, steigert sich das Ganze anscheinend zu einem Fall eines brutalen Serienmörders, um in einem Mystery-Thriller zu enden. Für mich kam zu keiner Zeit Langeweile beim Lesen auf, sondern ich konnte es gar nicht erwarten das nächste Puzzleteilchen, das zur Lösung des Falls führt, zu bekommen. Gruber schafft es, die Spannung aufrecht zu erhalten, und das bis zum Schluss. Wen es nicht stört, wenn in einen guten Thriller auch Mystery einfließt ist bei „Der Judas-Schrein“ bestens aufgehoben. Seine Bücher „Schwarze Dame“ und „Die Engelsmühle“ wandern jedenfalls schon mal auf meine Wunschliste.
  
 Eine Leseprobe findet Ihr hier.




Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des
 Rezensionsexemplars beim Festa-Verlag.

Donnerstag, 16. Februar 2012

[Rezension] Jeffery Deaver - Letzter Tanz


Ein kaltblütiger Mörder hält Detective Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs in Atem. Das einzige Erkennungsmerkmal des Killers ist eineTätowierung. Sie zeigt den Tod und ein Mädchen tanzend auf einem Sarg. Rhyme glaubt, den Killer zu kennen, und sollte sich sein Verdacht bestätigen, kennt Rhyme nur noch einen Gedanken: Rache – aus ganz persönlichen Gründen...

Rhyme und Sachs gehen in die 2. Runde. Ein Jahr ist ins Land gezogen, seit dem sie hinter dem Knochjäger her waren. Beide arbeiten weiterhin als Team für die Spurensicherung der New Yorker Polizei. Zur Zeit untersuchen sie das verschwinden eines FBI-Agents. Doch dann taucht Detective Sellito bei Rhymes auf und Bittet Ihn um Hilfe im Fall Hansen. Hansen soll in Illegale Waffengeschäfte verwickelt sein aber man konnte Ihm nie etwas Nachweisen. Doch nun hat es 3 Zeugen gegeben die Hansen bei einem Geheimen Flug beaobachtet haben.. Hansen hat eine Killer beauftragt um sich dieser Zeugen zu entledigen. Den ersten Zeugen hat es bereits erwischt. Doch Rhyme ist nicht interresiert an dem Fall bis er erfährt wer der beauftragte Killer ist. Der „Totentänzer“, ein alter Bekannter. Rhyme macht sich sofort an die arbeit, denn er hat noch eine alte Rechnung mit dem Killer offen.

Der 2. Teil der Reihe hält was der 1. schon verspricht. Wie schon mit Knochenjäger schafft es Deaver die Spannung zu halten bis zum Schluss. Zu keiner Zeit kommt langeweile auf und immer wieder hat Deaver eine Überraschung parat. Ich jedenfdalls habe mitgefiebert bis zum Ende. Und deshalb 4 Daumen für LETZTER TANZ.

 

Sonntag, 15. Januar 2012

[Rezension] Juliette Manet - Angstvoll

Hör auf meine Worte... Im Anschluss an eine Lesung werden der preisgekrönten Krimiautorin Hélène Wang mehrere Manuskripte von hoffnungsvollen Nachwuchsautoren überreicht. Eines davon schildert in so plastischer Weise den Mord an einer ganzen Familie, dass Hélène sofort weiß: Diese Aufzeichnungen sind keine Fiktion, sondern beschreiben grausame Realität. Fieberhaft beginnt sie, die Spur des möglichen Täters aufzunehmen, und lässt sich damit auf ein Spiel ein, das sie selbst in höchste Gefahr bringt. Wird sie den Täter finden, bevor er wieder tötet? Oder findet er sie zuerst? 

Hélène Wang, auf dem Weg zu einer Lesung, bekommt kurz vor der Ankunft einen seltsamen Anruf. Bei der Lesung bekommt Hélène einige Manuskripte von Nachwuchsautoren. Bereits beim lesen eines Manuskripts kommt bei ihr die Vermutung auf, dass diese Geschichte um den Mord an einer Familie real zu sein scheint. Da sie jedoch keinerlei Beweise hat, beginnt sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Wie gefährlich dies ist, wird Hélène bewusst, als ihr eines Nachts der Verfasser des Manuskripts  im Hotelzimmer einen Besuch abstattet.


Anfangs hatte ich ja so meine Bedenken – ein französischer Roman. Letztendlich hat sich der Versuch gelohnt. Mir hat die Geschichte um Hélène Wang ganz gut gefallen. Zwar hätte man hier und da sicher etwas mehr Hintergrundinformation einfließen lassen können, aber ansonsten war die Geschichte recht interessant. Das Buch liest sich recht flüssig und angenehm, was für mich immer ein wichtiger Punkt ist. Daher 3 Daumen von mir.

 

Dienstag, 27. Dezember 2011

[Rezension] Mark Nykanen - Der Fallensteller


Sie ist der »Engel der Suchenden«. Ihre Lebensaufgabe: Adoptivkinder mit ihren leiblichen Müttern zusammenzuführen. Ihr größter Wunsch: ihren eigenen Sohn wieder in die Arme schließen zu dürfen. In den vielen Jahren ihrer Arbeit hat Suzanne Trayle viel Leid und viel Freude erlebt. Und sie hat Informationen über suchende Mütter und gesuchte Kinder gesammelt. Jetzt allerdings stellt ein wahnsinniger Serienkiller Frauen, die ihre Kinder weggegeben haben, tödliche Fallen. Und dazu braucht er Suzannes Daten. Er holt sie sich auf schreckliche Weise. Doch Suzanne überlebt, noch lässt der »Fallensteller« die einzige Mitwisserin seiner blutigen Vendetta am Leben. Und er behauptet zu wissen, wo Suzannes Sohn ist. Der verzweifelten Frau bleibt kein anderer Ausweg: Sie muss ihm selbst eine Falle stellen. In einem abgelegenen Haus wartet sie auf ihren Peiniger. Doch längst ist er ihr einen Schritt voraus ... 


 
Suzanne Tayle, auch bekannt als „Engel der Suchenden“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Adoptivkinder mit ihren leiblichen Eltern zusammenzubringen. Doch Suzanne wird in ihrem Hotelzimmer vergewaltigt. Was Suzanne jedoch nicht weiß ist, dass der Vergewaltiger, der sich selbst „Sucher“ nennt, auch eine Kopie ihrer CD mit allen Unterlagen der suchenden Mütter gemacht hat. Mithilfe dieser CD macht sich der Sucher auf den Weg zu seinen nächsten Opfern. Als der Sucher Suzanne mitteilt, dass er die Mütter getötet hat, lässt er sie auch wissen, dass er weiß, wo sich ihr eigener Sohn befindet, den sie wie die anderen Mütter, schon lange sucht. Zudem teilt der Serienkiller Suzanne mit, dass er ihn und dessen neue Familie töten wird, so fern sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit geht.

Anfangs ist es etwas schwer in die Handlung des Romans hineinzufinden. Aber es ist spannend, die Geschichte, sowohl aus der Sicht von Suzanne als auch aus Sicht des Suchers zu erleben. Beispielsweise bekommt man doch stellenweise Mitleid mit dem Sucher, welches aber im nächsten Moment schon wieder verblasst, wenn man Zeuge seiner Abartigkeit wird. Letzten Endes eine ganz gute Story. Einziges Manko ist jedoch die stellenweise zu durchschaubare Handlung.