Posts mit dem Label Festa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Festa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 12. August 2012

[Rezension Greg F. Gifune - Die Einsamkeit des Todbringers


Gepeinigt von Kindheitserinnerungen, lebt Dignon Malloy allein mit seinem Kater Mr. Tibbs in einer namenlosen Stadt. Eines Tages kauft er ein abgegriffenes Buch mit dem Titel Mystische Wesen in einer sterblichen Welt. Im Innern steht der Name Bree Harper und eine Telefonnummer. Soll er die Unbekannte anrufen? Als Dignon schließlich die hübsche, doch rätselhafte Bree kennenlernt, wird ihm klar, dass er das Buch nicht zufällig gefunden hat. Sein Leben ist viel komplexer, als er es sich jemals vorstellte – und seine Rolle in diesem Universum viel tödlicher.




Dignon arbeitete früher als Lieferant für Tech Metropolis. Doch seit einem Zwischenfall, bei dem sein Partner ums Leben kam, ist er arbeitsunfähig. Zurückgezogen lebt Dignon mit seinem Kater Mr. Tipps in seinem Apartment. Seine einzige Kontaktperson ist sein/e Bruder/Schwester Wilma, ein Transvestit. In einem Buch, das er kauft, findet er den Hinweis, dass dieses Buch früher Bree Harper gehörte, und daneben steht ihre Telefonnummer. In seiner Fantasie stellt Dignon sich vor, wie er Bree kennenlernt. Immer wieder betrachtet er den Eintrag, bis er den Mut aufbringt und sie anruft. Nach einem Treffen fühlt er sich immer mehr in ihren Bann gezogen. Auch ihr Exfreund, der plötzlich auftaucht, kann ihn nicht davon abhalten.

Dies ist mein zweites Buch von Greg F. Gifune. Wie schon bei „Sag Onkel“, ist es die Art, wie Gifune die Geschichte erzählt, die einen in seinen Bann zieht. Auch hier ist es eine beklemmende und düstere Stimmung, die den Leser erwartet. Stück für Stück offenbart uns Gifune die ganze Geschichte des Dignon Malloy.



Eine Leseprobe gibts hier


Mittwoch, 6. Juni 2012

[Rezension] Nate Southard - Red Sky




Der Überfall auf eine Bank in El Paso läuft völlig aus dem Ruder und so bleibt dem Ganoven Danny Black nur die Flucht in die Wüste von New Mexico – auf dem Rücksitz eine weibliche Geisel, einen schwer verwundeten Psychopathen und dessen hysterische Freundin. Als sie in den verlassenen Fabrikhallen von Red Sky Manufacturing Schutz suchen, ahnen sie nichts von dem geheimen Leben im Wüstensand um sie herum. Bald umschwirren Armee-Helikopter das Gebäude und eröffnen erbarmungslos das Feuer. Die Soldaten tragen Gasmasken und sie haben es eilig, denn die Sonne sinkt … und aus den Schatten kriecht das hungrige Grauen hervor …


Rein in die Bank, Kohle schnappen und wieder weg - so sollte es eigentlich über die Bühne gehen. Doch Dale und seine Freundin, die Danny zur Unterstützung seiner Gang angeheuert hat, vermasseln die Sache. Von einem Moment zum andern befinden sie sich in einem wilden Feuergefecht mit der Polizei. Hals über Kopf müssen sie fliehen und auch noch eine Geisel nehmen. Dale wird bei der Flucht angeschossen. Um sich, wenn auch widerwillig, um den Verletzten zu kümmern, suchen die glücklosen Bankräuber Schutz auf dem abgelegenen und verlassenen Gelände der RED SKY Manufacturing. Als die Helikopter auftauchen, versucht die Geisel zu fliehen. Doch die Männer tragen Schutzanzüge und eröffnen das Feuer. Das wird jedoch nicht das einzige Problem bleiben ...

Nate Southard ist mit Red Sky ein für meinen Geschmack tolles Debüt gelungen. Ohne lange Vorrede sind wir mitten im Geschehen. Die Geschichte nimmt sofort Fahrt auf und bis zum Ende gibt es keine Verschnaufpause mehr. Besonders gefallen hat mir, dass ich trotz Horrorgeschichte einen Bezug zu den Charakteren bekommt habe. Ich hoffe, dass es schon bald mehr von Southard zu lesen gibt. 
4 DAUMEN



 Lust auf mehr? Eine Leseprobe findet Ihr hier.


Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des
 Rezensionsexemplars beim Festa-Verlag.




Samstag, 12. Mai 2012

Lesestoff

Die letzten Tage eingetroffen :

Festa

NATE SOUTHARD - RED SKY 

 

 

Knaur

MARKUS HEITZ - ONEIROS Tödlicher Fluch


 

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare beim Festa-Verlag und Knaur-Verlag.

Mittwoch, 28. März 2012

[Rezension] Andreas Gruber - Der Judas-Schrein



In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Als Kommissar Alex Körner und sein Team mehrere Exhumierungen anordnen, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wendung.
Die Lage spitzt sich zu, als durch den anhaltenden Regen der Fluss über die Ufer tritt. Vom Hochwasser umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht und das Morden geht weiter.

Kommissar Körner wird mit seinem Team in das kleine Dörfchen Grein geschickt, um den bestialischen Mord an einem 14-jährigen Mädchen aufzuklären. Ein Unbekannter hat eine Journalistin informiert, dass am Morgen etwas Ungeheuerliches in Grein passieren wird. Als die Ermittler, gerufen durch den Kollegen der Journalistin, eintreffen, finden sie eine total verstörte Journalistin vor. Es scheint, als hätte sie etwas unvorstellbar Grauenhaftes mit ansehen müssen. Sofort beginnt das Team mit der Arbeit. Für Körner ist dies ein sehr unangenehmer Fall. Ist er doch als Kind in Grein aufgewachsen und wollte eigentlich nie mehr hierher zurückkehren. Im Alter von 14 Jahren hatte er bei einem schrecklichen Brand seine Eltern verloren. Noch heute zeugen seine Narben davon. Zur gleichen Zeit kämpfen die Feuerwehr und die Einwohner gegen die drohende Überflutung des Ortes. Bei den Untersuchungen finden die Ermittler ein Tagebuch. Haben die Aufzeichnungen aus vergangenen Tagen etwas mit ihrem Fall zu tun? Trotz aller Versuche wird Grein von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt keinen Weg ein noch aus. Als Körner im Zuge der Ermittlungen auch noch Exhumierungen anordnet, nehmen die Dinge ihren Lauf.

Mit Judas-Schrein ist Andreas Gruber eine sehr lebhafte Geschichte gelungen. Hat man anfangs das Gefühl, man befindet sich in einem guten Regio-Krimi, steigert sich das Ganze anscheinend zu einem Fall eines brutalen Serienmörders, um in einem Mystery-Thriller zu enden. Für mich kam zu keiner Zeit Langeweile beim Lesen auf, sondern ich konnte es gar nicht erwarten das nächste Puzzleteilchen, das zur Lösung des Falls führt, zu bekommen. Gruber schafft es, die Spannung aufrecht zu erhalten, und das bis zum Schluss. Wen es nicht stört, wenn in einen guten Thriller auch Mystery einfließt ist bei „Der Judas-Schrein“ bestens aufgehoben. Seine Bücher „Schwarze Dame“ und „Die Engelsmühle“ wandern jedenfalls schon mal auf meine Wunschliste.
  
 Eine Leseprobe findet Ihr hier.




Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des
 Rezensionsexemplars beim Festa-Verlag.

Montag, 5. März 2012

[Rezension] Greg F. Gifune - Sag Onkel


Andy und Angela wurden von ihrem Onkel immer vor allem Übel dieser Welt beschützt. Onkel war ein guter Mensch. Onkel half den Kindern. Onkel wusste immer, was zu tun war. Doch als sie älter werden, ist es für die beiden sehr schmerzhaft zu verstehen, dass Onkel selbst böse sein muss, um das Böse zu bekämpfen. 

 





Als ihr Vater die Familie verließ, war Andy gerade fünf Jahre alt. Wenn es Probleme gab, sprang ihr Onkel ein, der Bruder seiner Mutter. Er war vernarrt in die beiden und hielt immer seine schützenden Hände über die Familie. Ihr Onkel war der große Held von Andy und Angela. Doch im Alter von fünfzehn wird seine zwölf Jahre alte Schwester von einem älteren Schüler vergewaltigt. Wieder soll Onkel die Sache in die Hand nehmen. Doch diesmal ist Andy nicht mit der Lösung für das Problem einverstanden. Der Kontakt bricht ab und viele Jahre vergehen. Andy lebt mittlerweile fernab in einer anderen Stadt. Doch nun soll Andy zurück kommen, da sein Onkel verstorben ist. Für ihn wird dies auch eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Dies war für mich der erste Kontakt mit Greg F. Gifune. Wer etwas sucht, in dem literweise Blut fließt, wird hier sicher enttäuscht sein. Doch das schadet der Spannung nicht. Gifune trifft den Leser wo anders, nämlich bei sich selbst. Immer wieder stellt sich die Frage: Wie weit würde man wohl selbst gehen? Man bekommt vor Augen gehalten, dass der Punkt, an dem das Gute aufhört und das Böse anfängt für jeden woanders liegt. Kann eine böse Tat auch eine gute Tat sein? Wie geht man damit um, dass Dinge, die uns als Kind richtig vorgekommen sind, später mit dem Wissen eines Erwachsenen ganz anders aussehen? Für mich war dies sicherlich nicht das letzte Buch von Greg F. Gifune. Vier Daumen für „Sag Onkel“.

 Neugierig geworden? Zur Leseprobe geht es hier entlang! :)


 

 Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars beim Festa-Verlag.